How to MOOC III – Medien und Übersichtlichkeit

Gerade wenn der cMOOC über die Zeit (Menge an Beiträgen durch die Dauer) und in die Breite (Menge an Orten, Themen, Tools) wächst, wird es den Ruf und das Bedürfnis nach Übersichtlichkeit geben (auch wenn das scheinbar in die letzte Woche gehört. für mich gehören diese Frage wie z.B. die Medienwahl alle zum Kursdesign und zur Didaktik und da ich jetzt schon angeregt bin, die zu schreiben, tue ich das einfach schon mal ;-))

Was dabei hilft, sind je nach technischer Umsetzung des MOOCs:

  • Kategorien für Blogbeiträge, falls der zentrale Ort in einem Blog umgesetzt wird.
  • Verabredungen betreffend die Moderation, z.B. in Bezug auf Tagging
  • Abbilden aller Beiträge nach Themen sortiert an einem zentralen Ort z.B. einem Wiki, damit der Betreuungsaufwand für die Veranstalter nicht so hoch wird.
  • Visuelle Übersichten wie z.B. mit Hilfe von Pearltrees u.a.


Was wir zur besseren Übersichtlichkeit im OPCO12 gegenüber dem OPCO11 eingeführt hatten, waren Blogkategorien für die Themenwochen (so trivial das klingt, im OPCO11 hatten wir einfach nicht daran gedacht. Dies half uns einen Beitrag zu einem Thema besser zu finden und erstellte automatisch eine Übersicht über alle Beiträge zu einem Thema (was man wissen muss: im OPCO11 und OPCO12 erschienen die Teilnehmerbeiträge mit Text im Veranstalterblog, wenn die Teilnehmenden das wünschten. Uns half das vor allem, wenn man später mal auf etwas referenzieren wollte (im OPCO11 suchte und suchte ich oft…) D.h. diese Entscheidung resultierte aus den Erfahrungen im OPCO11, wo mehr Wunsch nach Übersichtlichkeit entstand – vor allem, wenn man etwas suchte, auf das man referenzieren wollte.

Dieser Wunsch drückt sich z.B. im MMC13 durch die in Woche 2 eingeführte themensortiere Linkliste aus, die, bevor es sie gab behelfsmässig z.B. in diesem Blog von mir selbst und kompletter in der Übersicht von Boris Jäger angelegt wurde – einfach weil wir scheinbar beide einen ähnlich eigenen inneren Bedarf nach Übersicht hatten.

Medien und Medienvielfalt

Es scheint neben der Betreuung und der guten Verankerung (Wo = Medium, Wann = Zeitpunkt) und Menge neuer und rückblickender sowie zusammenfassender Impulse durch die Veranstalter auch technisch bestimmte Medien zu brauchen, die bestimmte Funktionen erfüllen. Dabei möchte ich noch gar nicht auf die konkreten Medien/Umsetzungen springen, sondern erst mal abstrakt bleiben.

Es braucht Medien zur

  • Konsolidierung (z.B. Bloglist, Aggregator)
  • Mitteilung (Twitter, Mail, RS Feeds usw.)
  • also Push- und Pullmedien und deren Kombination (Push = Benachrichtigung, Pull muss ich hinsurfen)
  • ggf. synchrone Orte (Hangouts, Videokonferenzen, „Twitterchats“)
  • niedrigschwellige Mitteilungsformen (z.B. Kommentare)
  • gestaltbare, kreative Mitteilungsformen (z.B. Blogseiten)
  • Diskussionsorte (z.B. die Google+ Diskussionen)
  • Orte der Wissenskonstruktion, Generierung, kollaborative Dokumentation (z.B. Wiki, Etherpad)
  • kreative Orte, sich austoben (Pearltrees, Musik, ….)
  • für manche auch technische Orte zum Spielen, Tools ausprobieren
  • … und sicher viele mehr…
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6 Gedanken zu „How to MOOC III – Medien und Übersichtlichkeit

  1. Das ist eine gelungene Auflistung, die weiterhilft bei einer Organisation von MOOCs.
    Dieser Blog ist ja an sich gut struktuiert, was das Auffinden vereinfacht, wenn man sich auf die Struktur einlässt.
    Für das Wiederfinden ist viel Struktur hilfreich.
    Um sich zu Informieren, Neues zu entdecken, kann es aber manchmal auch hinderlich sein.
    So muss ich hier auf die einzelnen Seiten klicken, um die Artikel zu lesen und nicht wie in anderen Blogs z. B. einfach mal stöbern auf der Startseite, die alle Artikel beinhaltet.
    Aber das ist sicherlich ein subjektives Empfinden, dass geprägt ist durch Alltagsbloglesen und nicht durch Bildungsblogs.
    Kann zuviel Struktur nicht auch hindern und verschrecken?
    z. B. im Sinne einer Einstiegshürde für z. B. das eigene Bloggen?
    oder wie beim MOOC-Newbie die vorgeschlagenen Twitter-Hashtags?

    • Hi Eva, danke für das Feedback! Es gibt hier ebenso neben den Einzelartikeln auf den Seiten, die man üner Navigation erreicht, Blogbeiträge… es sind für mich verschiedene Artikelarten. Am Ende werde ich alles als Artikel verfassen, da ich es als nachschlagewerk sehe, nicht als Informationsplattform, wo dauernd Neues kommt. Das ist bewusst so gemacht. Neues poste ich z.B. hier: http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/sd/, hier und hier. Blogs haben damit also zwei Funktionen, wie Du gut hier sehen kannst: dauerhafte bestehende Informationen neben aktuellen. Das geht mit WordPress sehr gut. D.h. man kombiniert bestehendes und aktuelles bewusst in einem Blog. Gruss Claudia

      • Danke Claudia für die Lerninfos.
        Die Links gehe ich dann mal in Ruhe nach und werde sie für mich berücksichtigen und ggf. im Lernblog umsetzen.
        Als Nachschlagewerk ist es auch sehr gut, und genau so hatte ich es eigentlich mittlerweile auch für mich erfasst. War mir neu in der Bloggerwelt, die ich aber erst weitererkunde.

      • Gerne… ich nutze den Blog wie folgt: ich habe Allgemeines als „Seiten“ geschrieben, neue Ideen als Blogbeiträge, die ich später als „Seiten“ integrieren will. Nach und nach will ich so ein Nachschlagewerk aufbauen, weniger einen Blog mit aktuellen News, da ich dazu genig andere Orte habe (die die ich vorher genannt habe), d.h. dieser Blog hier ist nur für MOOC Beiträge, für andere Meldungen hab ich genug andere Orte zum Mitteilen. Da also der Blog nicht immer Aktuelles liefern soll/muss, sondern eher einen statischen Teil hat, geht vieles eher über „Seiten“. Neue Meldungen wie Tagungen und eue Publikationen, Zeitungsartikel, Meldungen zu MOOCs usw. sind dann aktuelle Sachen, die als Blogbeitrag (nicht als Seiten) dazu kommen können. In WordPress gibt es ja dazu auch die Unterscheidung „Seite“ und „Artikel“.

        Der Webauftritt online-education-skolls ist ähnlich aufgebaut: Seiten für grundinfos, Blogposts für Aktuelles. So mache ich das generell mit den Webauftritten und hier (hier im Blog) wächst über Blogposts, war später zur Seite wird, also quasi ein online MOOC Buch. Ich habe auch nicht vor, mit dem Blog den MMC13 zu begleiten, ich hab den MMC13 an Anfang genutzt,um was zu schreiben (ich war ja eingeladen, ein Eröffnungstatement zu schreiben für Woche 1, mich selbst hat aber die Didaktik am eisten interessiert, die Woche 2, so lange habe ich ja dnan auch mitgemacht. Die weiteren Themen haben mich nicht so motiviert selbst zu schreiben bzw, vielleicht kommt noch was zu Geschäftsmodellen,…Jochen Robes ud ich schreiben gerade an einem Buch zu MOOcs, da hab ich den MMC13 einfach genutzt, um schon mal (teilsweise öffentlich) zu schreiben und zu recheriechen, der MMC13 war einfach ein guter Aufhänger, inzwischen habe ich mich etwas davon verabschiedet. Daher die beiden Beitragsformen, ist das klarer? Danke fürs Interesse, Gruss Claudia

      • Danke fürs Erklären. Es war tatsächlich schon ersichtlich aus der ersten Antwort von dir. Und der Name des Blogs ist ja auch Programm hier, dass macht die Sache einfach. Den MMC13 als Anlass zunehmen ist doch völlig legitim. Ich muss mich jetzt rausziehen. Erst war ich krank und nichts ging mehr und nun beginnt meine heiße Phase des Semesters mit bald anstehender Klausur, da bleibt kaum noch Zeit. So freue ich mich um so mehr, dass dieser Blog auch weiterhin gespeist wird, wenn auch unregelmäßig, aber die Thematik bleibt.
        Auf das Buch bin ich dann mal gespannt, ist bestimmt interessant und aufschlussreich. Das sollte ich mir dann mal ansehen, wenn ich den Studienbrief von dir lesen werde – habe gehört, dass der noch auf mich zukommen wird.
        Ich finde diese Entwicklung interessant. Vom OPCO11 hatte ich irgendwo mal gelesen, aber mich immer nur gefragt, was das sein sollte. Die Öffentlichkeit ist vermutlich einfach noch nicht erreicht. Und so steht O zwar für open, aber wenn man es nicht weiß, dann kann man auch nicht teilnehmen und ob „Normalos“ etwas mit MOOC anfangen können, vage ich momentan einfach mal zu bezweifeln.
        Grüße Eva

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