Ausschreibung „MOOC Production Fellowship – Lehren und Lernen im Web“

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft schreibt zusammen mit iversity zum 11. März 2013 zehn „MOOC Production Fellowships“ aus, deren Ziel ist, die Entwicklung innovativer Konzepte für Massive Open Online Courses anzustoßen und die Umsetzung von Kurskonzepten durch eine Förderung zu ermöglichen.

Weitere Informationen: www.moocfellowship.org und die Ausschreibung im PDF-Format:

Upcoming: zwei deutschsprachige MOOCs: ich.kurs13 und Open Educational Resources

ich.kurs 13 (22.4 bis 05.8.13) ist ein offener Online-Kurs zum Thema Persönliche Entwicklung. In 6 Einheiten geht es vom 22. April bis 05. August 2013 um die Themen Kommunikation, Ziele, Werte, Beliefs, Kreativität und Emotionen. Grundlage für den Kurs ist das Coaching-Konzept von ich.raum: Die eigene Persönlichkeit steht im Mittelpunkt von Veränderung und Entwicklung. Offen heißt dabei: Alle Inhalte und Ideen des Kurses sollen frei im Internet zugänglich sein. Informationen: http://ichkurs.de/konzept/

COER13 – der Online Course zu OER (Open Educational Resources) (ab 8.4.13)
Ziel des Kurses ist, einen umfassenden Überblick über Theorie und Praxis von OER zu bieten. Dies umfasst sowohl grundlegende Informationen zu OER und bestehenden Initiativen als auch praxisrelevante Informationen für Lehrende und Lernende, die OER nutzen oder produzieren wollen. Unter Open Educational Resources (OER) versteht man offene oder freie Lehr- und Lernmaterialien, die (meist) als elektronische Ressourcen in den unterschiedlichsten Formaten im Internet zur Verfügung stehen. OER stehen in der Regel unter einer Lizenz, die es erlaubt frei auf die Materialien zuzugreifen, diese zu verwenden, weiterzugeben oder sogar zu bearbeiten. Insofern kann das Konzept der OER als eine neue Art der Erstellung und des Teilens von Materialien im Bildungsbereich verstanden werden. Im Kurs soll durch viele konkrete Beispiele und Hinweise erfahrener Praktiker – nicht zuletzt aber auch durch die aktive Mitgestaltung durch die Teilnehmenden der Bezug zur Praxis gewährleistet werden. Der COER13 startet am 08. April 2013
Informationen: http://www.coer13.de/

Hasso-Plattner-Institut veröffentlicht Umfrageergebnisse zur Nutzung seiner MOOCs

Quelle: IDW Nachrichten

Laut dem Hasso-Plattner-Institut haben sich 22.000 Personen aus 114 Ländern der Welt eingeschrieben und nehmen an den kostenlosen Online-Kursen zur Informationstechnologie teil, die das Hasso-Plattner-Institut (HPI) seit September 2012 jedermann anbietet. An der ersten Umfrage beteiligten sich gut 1.000 Nutzer von openHPI beteiligten.

Motivation zur Teilnahme
84 Prozent der Befragten hatten demnach ein generelles Interesse an Informationstechnologie und für 55 Prozent die Weiterbildungsmöglichkeit für den Beruf der ausschlaggebende Grund zur Teilnahme. 34 Prozent lockte die Aussicht, ein Zertifikat zu erlangen.

Struktur der Teilnehmer
„Je nach Kursinhalt und Sprache ist die Struktur der Teilnehmer unterschiedlich“, berichtete Meinel. In seinem Kurs über die Grundlagen der Internet-Technologie waren die Altersgruppen zwischen 20 und 30 Jahren mit 28 Prozent sowie zwischen 30 bis 40 Jahren mit 25 Prozent am stärksten vertreten. „Hasso-Plattner-Institut veröffentlicht Umfrageergebnisse zur Nutzung seiner MOOCs“ weiterlesen

How to MOOC III – Medien und Übersichtlichkeit

Gerade wenn der cMOOC über die Zeit (Menge an Beiträgen durch die Dauer) und in die Breite (Menge an Orten, Themen, Tools) wächst, wird es den Ruf und das Bedürfnis nach Übersichtlichkeit geben (auch wenn das scheinbar in die letzte Woche gehört. für mich gehören diese Frage wie z.B. die Medienwahl alle zum Kursdesign und zur Didaktik und da ich jetzt schon angeregt bin, die zu schreiben, tue ich das einfach schon mal ;-))

Was dabei hilft, sind je nach technischer Umsetzung des MOOCs:

  • Kategorien für Blogbeiträge, falls der zentrale Ort in einem Blog umgesetzt wird.
  • Verabredungen betreffend die Moderation, z.B. in Bezug auf Tagging
  • Abbilden aller Beiträge nach Themen sortiert an einem zentralen Ort z.B. einem Wiki, damit der Betreuungsaufwand für die Veranstalter nicht so hoch wird.
  • Visuelle Übersichten wie z.B. mit Hilfe von Pearltrees u.a.

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How to MOOC II – Sequenzierung in der Betreuung

Die Entscheidung über die Sequenzierung der Inhalte und des Kursverlaufs stellt sich für die Veranstalter an verschiedenen Punkten: einmal bei der Kursplanung und dann nochmals im Laufe der Kursdurchführung und Kursbetreuung.

Eigene Beiräge
Bei der Kursbetreuung haben die Veranstalter bzw. Moderatoren z.B. zu entscheiden, ob sie in der 4. Woche noch einen Beitrag zum ersten Wochenthema posten oder nicht. Und wenn ja: WO?

Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich das erste Mal im OPCO11 plötzlich was zu ersten Woche schreiben wollte, die schon lange vorbei war. Und dann die Frage: Wohin damit und in welcher Form?
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How to MOOC I – Eine Frage des Kursdesigns: Sequenzierung der Inhalte?

Ich bekam heute die Frage rein:
„Bitte gib mal ein Beispiel für einen sequentierten cMOOC“

Ich denke, alle Kurse, deren Wochenthemen inhaltlich aueinander aufbauen, sind in diesem Sinne sequentiell. Kurse, die also Inhalte der Vorwoche in der folgenden voraussetzen (bzw. das Themas. Letztendlich sprechen wir von Inhalten/Themen, die in einer zeitlichen Sequenz im Fokus sind, nicht von Wochen).

D.h. oftmals werden nicht alle Inhalte vorausgesetzt (bei einem cMOOC wie dem MMC13 ist das ja auch gar nicht möglich, aber zumindest wird vielleicht erwartet, erhofft, dass die Teilnehmenden einen „Grundstock“ an Wissen im ersten Themenblock aufbauen, den sie in die anderen Einheiten mitnehmen.

So sind die meisten Kurse unter [s. Link] meist sequentielle MOOCs, d.h. in kann in Woche 3 zwar einsteigen, aber es ist schwerer dem zu folgen, wenn ich die Inhalte in Woche 1 nicht angehört/gelesen habe und mir zumindest ein inhaltliches Grundwissen in der ersten Phase/Woche angeeignet habe.
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Braucht ein MOOC Didaktik? JA, klar!

Ich habe diese Woche die Beiträge zur Didaktik interessiert verfolgt und glaube am Ende der Woche, dass die Antwort auf die Frage, ob ein MOOC Didaktik braucht/inherent hat oder nicht, einfach auch viel damit zusammen hängt, wie derjenige, der sich die Frage stellt und auf sie antwortet, Didaktik versteht und für sich definiert.

Didaktik oder Kursdesign?
Es scheint mir einerseits eine Herausforderung zu sein, Didaktik z.B. von Kursdesign abzugrenzen. Für mich ist das Kursdesign z.B. ein wenig kleiner, konkreter, eher Teil der didaktischen Überlegungen die Didaktik grösser und umfasst z.B. auch die Definition und Ausrichtung auf die Zielgruppen, die man adressieren will – auch wenn dann ggf. andere teilnehmen, als man anfangs dachte 😉

(Persönl. Anmerkung: So habe ich persönlich das z.B. im OPCO11 erlebt, so dass ich mich dann auf die neue, anwesende bzw. zumindest sichtbare Zielgruppe einstellen musste und auch wollte. Das war aber eine Lernkurve für mich. Es war ja auch der erste MOOC im deutschsprachigen Raum, daher wussten wir ja wirklich nicht, wer teilnehmen wird und was auf uns zukommt ;-))

Die „Lerntheorie“ des Veranstalters
Die größere Frage liegt aber eher in der Vorstellung von Lernen, wie z.B. Reich zur Unterscheidung der x und cMOOCs deutlich macht: Welche Annahme oder Überzeugung habe ich dahingehend, „ob man Wissen und Inhalte an Lernende liefern kann oder ob sie dieses selbst erarbeiten müssen“. D.h. die grundlegende Haltung des Veranstalters diesbzgl. wirkt sich auf seine Auffassung des Begriffs Kursgestaltung, Didaktik und seine eigene Rolle aus (s. z.B. die Übersetzung des Beitrag von Stephen Downes: Über MOOCs und das Aushandeln von Dörte Giebel, der diese Haltung bezgl. der von Downes durchgeführten cMOOCs gut deutlich macht.)

Didaktische Konzeption von MOOCs
Ob man es nun die didaktische Konzeption nennt, oder den Didaktik-Begriff im Kontext eines cMOOCs ablehnt und ihn zur didaktikfreien Zone erklärt,.. nichtsdestotrotz sind bestimmte Fragen zu klären, die ich durchaus als Didaktik eines MOOCs bezeichnen würde, sie jedoch auch gerne anders nennen kann. Zumindest stellten sich mir die folgenden Fragen:

  • Ziele und Zielgruppen
  • Inhalt/Themen
  • Kursstruktur (Inhaltlicher Aufbau, Taktung, …)
  • Betreuung und Moderation
  • Medienwahl
  • … to be continued …

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MOOCs und Hochschulen – Beeinflussen die Ressourcen die Didaktik?

Einige der im Interview mit Checkpoint eLearning von Prof. Scheer geäußerten Gedanken kann ich ja durchaus nachvollziehen, wenn ich persönlich auch eher dem cMOOC Lager zuzurechnen bin 😉 Aber die Idee, Inhalte, die an Hochschulen entstehen, in der Weiterbildung einzusetzen, treibt mich ja schon eine Weile um (s. z.B. hier).
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Anreize für Dozierende? Interview mit Scheer (OpenCourseWorld)

Im Interview mit Checkpoint stellt Prof. Scheer die Initiative OpenCourseWorld von IMC als deutsche, hochschulübergreifende MOOC-Plattform vor und betont:

„Das Konzept der MOOCs wird unsere Bildungslandschaft massiv verändern“.

In dem Interview fordert er, dass Hochschulen Rahmenbedingungen und Anreize dafür schaffen müssen, dass ihre Dozenten ihre Angebote offen gestalten und ist sich sicher, dass „… Online- und Social Media-Formate wie MOOCs die Strukturen der Hochschulausbildung langfristig verändern werden“.
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MOOCs in der deutschen Printpresse angekommen

Deutsche Zeitungen, Print wie Online Ausgaben, bringen durch die MOOCs und den Trend zu Vorlesungsaufzeichnungen an Hochschulen in den letzten Monaten Beiträge in grössere Dichte als in den Jahren zuvor – das Thema scheint auch in den traditionellen (Print)Medien der grösseren Pressehäuser angekommen zu sein.

So berichtete der Spiegel in der Printausgabe vom 14.1.2013 unter dem Titel „Der virtuelle Hörsaal“ über die kostenfreien Kurse der amerikanischen Universitäten wie auch über die Vorlesungsaufzeichnungen und online Kurse deutscher Unis.

Auch die Stuttgarter Zeitung folgt dem Trend und berichtete heute am 23.1.2013 unter dem Titel „Profs folgen Studis ins Web 2.0“ über den Trends deutscher Hochschulen, Vorlesungen aufzuzeichnen und diese in Netz zu stellen.
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