The MOOC Quality Project

EFQUEL, eine europäische Organisation, die sich dem Austausch rund um eLearning, Technolgieeinsatz in Bildungsprozessen verschrieben hat, veranstaltet zur Zeit mit dem „The MOOC Quality Project“ eine online zur qualität in MOOCs. Ulf-Daniel Ehlers, Ebba Ossiannilsson und Alastair Creelmanpoint, die Veranstalter, haben dazu ein zwölfwöchtiges Curriculum zusammengestellt mit so namhaften Referenten wie Stephen Downes, Dave Cormier, Grainne Conole, Gilly Salmon und vielen anderen. Jeden Mittwoch findet man einen neuen Beitrag mit Netz, der anschliessend diskutiert werden kann. Diese Woche ist Stephen Downes der Referent, der in der Reihe, die am 8.5. startete, einen ersten Gastbeitrag zu „The Quality of Massive Open Online Courses“ zur Diskussion stellt.

Informationen: http://mooc.efquel.org/the-mooc-quality-project/

“MOOCs & Co. – Wie sieht die Hochschule der Zukunft aus?” – Pressemitteilung der AG der Hochschulkanzler

Die Arbeitsgemeinschaft der Kanzlerinnen und Kanzler der Fachhochschulen Deutschlands taf sich unter dem Motto „MOOCs & Co. – Wie sieht die Hochschule der Zukunft aus?“ am 6./7.5.13 an der Universität Luxemburg zu ihrer jährlichen Kanzlertagung und befasste sich mit der Frage, welche Auswirkungen die aktuell diskutierten neue Lehr- und Lernformen auf die Hochschulstruktur haben. Das Fazit der Veranstaltung, zu der Prof. Dr. Rolf Schulmeister, Vertr.-Prof. Dr. Sandra Hohues, Dr. Volker Zimmermann, Dr. Klaus Himpsl‐Gutermann, Claudia Bremer und andere als Referenten Beiträge beisteuerten, fasst der Veranstalter mit einer Presseerklärung unter dem Titel: „Online-Bildungsanbieter ersetzen die klassische Hochschule nicht“ zusammen.

Aus der Pressemitteilung vom 16.5.2013:„“MOOCs & Co. – Wie sieht die Hochschule der Zukunft aus?” – Pressemitteilung der AG der Hochschulkanzler“ weiterlesen

Ein MOOC für Volkshochschulen?

Die Idee eines in Planung/Vorbereitung befindlichen Volkshochschul-MOOCs stellt Joachim Sucker in seinem Beitrag Blog vor.

Ziele sind dabei

  • engagierte VHS-Kollegen zu vernetzen.
  • Qualifizierung anzubieten. „Viele der Kollegen sind keine „digital Nativs“ und tun sich mit der Anwendung neue Kommunikationstechniken schwer.“ – Ziel ist diesen Qualifikationsmöglichkeiten abzubieten“
  • Anstösse zu einer konkreten Zusammenarbeit zwischen den Akteuren geben, die z.B. im Rahmen einer face-to-face Abschlussveranstaltung weitere Verabredungen treffen können

Mehr über die Ideen, Reaktionen und Gedanken dazu unter:
„Ein MOOC für die Volkshochschulen“

Call for Papers: Hochschule 2.0 – Die Internationalisierung der deutschen Hochschulen im Zeichen virtueller Lehr- und Lernszenarien

Die Entwicklung und Nutzung digitaler Lehr- und Lernszenarien ist für die deutschen Hochschulen keinesfalls neu. Mit eLearning und Blended-Learning- Konzepten wurden im vergangenen Jahrzehnt große Hoffnungen und Visionen, aber auch Hindernisse verbunden. Enorme Beachtung wird seit 2012 einem noch relativ jungen Phänomen zuteil: Allerortens werden offene und kostenlose Online-Hochschulkurse, sog. „Massive Open Online Courses“ (MOOCs), gepriesen als Sprungbrett in die Zukunft des digitalen Lernens. Spätestens, seit die „New York Times“ das Jahr 2012 zum „Year of the MOOC“ kürte und der Horizon Report 2013 die Fortsetzung dieses Trends für 2013 prognostizierte, sind MOOCs auch hierzulande in aller Munde. Während in Fachkreisen und Medien noch diskutiert wird, wie die bemerkenswerte Resonanz der amerikanischen Erfolgsmodell-Kurse (mit bis zu 160 Tsd. Teilnehmern) zu erklären ist und ob die Idee, Lernressourcen kostenfrei anzubieten und einer breiten Masse zugänglich zu machen, das Ende der klassischen Hochschulbildung einläutet, haben erste deutsche Universitäten zum Jahresbeginn eigene Kursangebote auf den Weg gebracht. Parallel dazu nehmen im Windschatten der MOOCs auch die seit vielen Jahren erprobten virtuellen Bildungsangebote, wie E-, Social- und Mobile- (blended) Learning oder online-basierte Weiterbildung, neu an Fahrt auf.
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Fernstudiums-MOOC für alle Studierenden der Fernuniversität Hagen

Jetzt bietet auch die FernUniversität Hagen ab 29.4.2013 einen Massive Open Online Course an, der sich an ihre 84.000 Studierenden richtet – unabhängig von deren Studienrichtung. Der MOOC, der Teil des FernUni-Forschungsprojekts „Social Software“ ist, dauert vier Wochen und thematisiert die „digitale Gesellschaft“.

Alle vier Fakultäten der FernUniversität sind dabei mit je einer Themenwoche vertreten.

  • Prof. Bastiaens wird am 29. April den MOOC mit seinem Impulsreferat „Neues Lernen – neue Lehre? Der Homo Zappiens an der Uni“ eröffnen.
  • Die zweite Woche startet mit dem Vortrag „Informationsmanagement: Brücke zwischen Business und IT“ von Prof. Dr. Ulrike Baumöl, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften.
  • Das Thema von Prof. Dr. Ulrich Wackerbarth, Rechtswissenschaftliche Fakultät, ist in Woche drei: „Internetanschluss – für die eigenwirtschaftliche Lebensführung von überragender Bedeutung“.
  • Die vierte und letzte Woche dreht sich um die Frage „Digitale Unterschriften und Zitate – Mit wem rede ich gerade im Internet?“. Das Impulsreferat hält Prof. Dr. Jörg Keller, Fakultät für Mathematik und Informatik.

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Start des MOOCs „Open Educational Resources“ (COER13) mit großer Teilnehmerzahl

Gestern, am 8. April 2013, startete der zwölfwöchige Open Online Course „Open Educational Resources“ (COER13), in dem verschiedene zahlreiche Experten in Online-Events über die bedeutung und Nutzung offener Bildungsressourcen in Schulen und Hochschulen informieren. Zu dem Kurs haben sich jetzt schon ca. 800 Personen angemeldet (Anmeldungen sind weiterhin möglich).

Open Educational Resources (OER) bezeichnen offene Lehr- und Lernmaterialien, die als elektronische Ressourcen in den unterschiedlichsten Formaten im Internet zur Verfügung stehen.
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Zwischen Funkkolleg und Rock-Star-Professor – Große und kostenfreie Online-Kurse (MOOCs) kommen 2013 auch nach Deutschland

Zeit_gross

Nachdem die ZEIT am 14.3.2013 mit dem Beitrag Uni für alle! MOOCs zum Titelthema erhob und darin die internationale Entwicklung vor allem auf dem amerikanischen Sektor in den Mittelpunkt stellte, erschien diese Woche noch ein Beitrag von Jöran Muuß-Merholz, der den Blick auf die deutschsprachige MOOC-Szene lenkt und dort einige sehr spannende Entwicklungen beobachtet sind. -> zum Beitrag

Kaum didaktischer Spielraum im Rahmen der „Mooc Production Fellowships“?

… endlich kam ich endlich mal dazu, mir in Ruhe die Ausschreibung des „Mooc Production Fellowships“ von iversity und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft anzuschauen… nicht weil, ich mich bewerben will, eher weil mich interessiert, was das mit der MOOC Szene denn so macht und eben auch dazu berichte, am Rande von Vorträgen gefragt werde was es damit auf sich hat usw. (übrigens ist es unglaublich, wie viele gerade einen MOOC planen, ich treffe fast wöchentlich neue Leute, die gerada dabei sind, einen MOOC zu konzipieren … es bleibt spannend. Mal sehen wie viele MOOC in 2013 und 201 in Deutschland noch entstehen, mit den amerikanischen Listen sind ja kaum noch mitzuhalten…) Und da dankeswerterweise Joachim Wedekind den ZEIT-Artikel zu MOOCs vom 14.3.2013 schon kommentiert hat,fokussiere ich mich mal auf die Ausschreibung. Beiden gemeinsam ist die Ausrichtung an den xMOOCs (wobei ich nicht zu denen gehöre, die diese per se verteufeln, ganz im Gegenteil, ich finde beide Formate haben ihre Existenzberechtigung, man sollte sie nur wie z.B. Schulmeister es tat, jeweils an Ihren eigenen Ansprüchen messen.).

Nun zur Ausschreibung des Stifterverbands: Um sicher zu stellen, dass sich die Konzepte skalierbar auf der Plattform umsetzen lassen, sollen die Kursinhalte gemäß dem in den Guidelines beschriebenen Kursdesign umgesetzt werden. Was dabei auch ins Auge springt, ist die Darstellung auf der ersten Seite unten:
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„Better Name for MOOCs: Very Low teacher/student Ratio Courses“ und andere neue MOOC Artikel

Wer es noch schafft, die aktuellen MOOC Publikationen zu verfolgen… fast täglich wird zum Thema gepostet, geschrieben, gebloggt. Hier ein paar Fundstücke aus der aktuellen Tagesauslese: Heute (14.3.13) bzw. für die Leser der Printausgabe morgen erscheint die neue Ausgabe der Zeit, die unter dem Titel „Uni für alle!“ die MOOCs behandelt.

Und auch das FAZ Feuilleton befasste sich vorgestern (13.3.2013) unter dem Titel „Online-Kurse für alle – Die Globalisierung der Lehre“ mit dem Thema, greift allerdings fast ausschliesslich die xMOOCs auf, was cMOOC Fans manchmal bedauern – s. dazu auch den Kommentar von Joachim Wedekind in seinem Konzeptblog oder den Tweet von Volkmar Langer als Reaktion auf den Zeit Artikel:
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Es mooct: Tagungen und Konferenzen rund um MOOCs

MOOCs sind in Deutschland angekommen – vielleicht ist 2013 das „Jahr der MOOCs“ in Deutschland wie manche schreiben, zumindest als Tagungsthema. Nachdem deutliches Interesse an dem Veranstaltungsformat schon auf der Learntec und CeBIt zu vermerken war, widmen sich nun verstärkt verschiedene Tagungen dem Phänomen:
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