Rolle der Veranstalter und Kompetenz der Teilnehmenden

An vielen Stellen wird zur Zeit diskutiert, ob der cMOOC etwas für Einsteiger ist, was eigentlich die Rolle der Veranstalter ist und welche Kompetenzen die Teilnehmenden mitbringen müssen, um teilzunehmen.

Um nicht einen weiteren Ort aufzumachen, ich denke, wir haben inzwischen genug parallele und es wird sonst schwer den Überblick zu behalten, habe ich mal die Stellen zusammengefasst, wo gerade die Rolle der Veranstalter und Kompetenz der Teilnehmenden gefragt, angepsorchen, diskutiert wird:

Veranstalterrolle

Teilnehmerrolle bzw. beides: Überforderte Teilnehmer und Aufgabe der Veranstalter

6 Gedanken zu „Rolle der Veranstalter und Kompetenz der Teilnehmenden

  1. Vielen Dank für die kurze Übersicht!
    Das ist es übrigens, was mir am MOOC am meisten zu schaffen macht: die Vielzahl von Orten an denen gebloggt wird. Ich wünsche mir immer noch ein zentrales Forum, in dem themenfokusiert diskutiert (und u. U. auf die ausführlichen Texte in Blogs und an anderen Orten verwiesen) werden kann.

    • Ja, das wird gerade grosses Thema an vielen Stellen.. s. auch den Kommentar von sperling76 hier und anderen…

      Im OPCO11 und 12 hatten wir die vielen Beiträge mehr in einem zentralen Blog auf der Hauptseite gesammelt, aber das geht a) nur für Blogbeiträge und b) wäre im Fall des MMC13 ggf zu viel. Der Blogaggregator im MMC13m die Readlist und der Twitter-Kanal #mmc13 sind hier dafür da.

      Die ganze Fragestellung tangiert die Rolle der Veranstalter und die Frage nach der Kompetenz und Verantwortung der Teilnehmenden… zur Kompetenz der Teilnehmenden habe ich einen Kommentar zum Blogbeitrag von Sybille Würz „Flut, Flucht und Anker“ geschrieben, da er gerade noch nicht verfügbar war, hatte ich auch hier nochmals den Kommentar abgebildet.

      • m OPCO11 und 12 hatten wir die vielen Beiträge mehr in einem zentralen Blog auf der Hauptseite gesammelt, aber das geht a) nur für Blogbeiträge und b) wäre im Fall des MMC13 ggf zu viel. Der Blogaggregator im MMC13m die Readlist und der Twitter-Kanal #mmc13 sind hier dafür da.

        Wie ich auch unten im Kommentar zu Dörtes Beitrag geschrieben habe, hilft mir die thematische Sammlung der Blogbeiträge schon weiter. Entspricht das der Sammlung, die Du für OPCO erwähnt hast?

        Der Blogaggregator hat bei mir eher geringen Eindruck gemacht. 😉 Hauptsächlich, weil die Beitragsüberschriften nur geringen Aufschluss über den eigentlichen Inhalt und auch die Ausführlichkeit des Blogposts zulassen. Nützlich ist er sicherlich als Indikator dafür, wo überall zur Zeit (also aktuell, zeitnah) gebloggt wird.

        Der Twitter-Kanal… hm. Da steht für mich das Urteil noch aus. Man muss da auch sehr viel filtern und eine ganze Menge ist Hintergrundrauschen, aber man findet auch immer wieder mal ein paar Goldstücke.

        Ich werde das Geschehen auf alle Fälle gespannt weiterverfolgen. 🙂

    • Hallihallo Ulrike,

      ich kann Deinen Wunsch sehr gut verstehen!

      Diese Dezentralität sorgt für ein gewisses „Chaos“ und führt schnell zur Überforderung. Andererseits sehe ich ganz klare Vorteile darin, dass wir auf diese Weise viele Menschen zum Bloggen anregen – und viele gestalten sich das in Form eines Lerntagebuchs, was auch einen ganz eigenen Wert hat (siehe auch http://lernkult.blogspot.de/2013/01/der-cmooc-als-blogger-netzwerk.html) Ich bin um Beispiel davon überzeugt, dass einem die eigenen Ausführungen in einem Blog ausführlicher geraten als in einem Diskussionsforum. Und das ist auch schon eine besondere Leistung: einen Blog Artikel so „rund“ zu machen, dass er für sich als ein Stück in sich geschlossene Gedankenwerk (=Erkenntnisgewinn) stehen kann.

      Meiner Erfahrung nach kann übrigens auch ein Forum schrecklich unübersichtlich und zerfasert sein, selbst wenn alles auf einer URL läuft… Das habe ich vor kurzem so in einem xMOOC der Standford University erlebt.

      Wir haben uns ja nun im Vorwege ganz bewusst für ein Blog und gegen eine Lernplattform mit integriertem Forum entschieden und dass in einem Post auch kurz dargelegt (Quelle: http://howtomooc.org/die-kursstruktur-steht/):

      „Wir werden diesen MOOC mit diesem Blog als “Hub” bestreiten und kein zusätzliche (mehr oder weniger geschlossene) Lernplattform mit integrierter Forenstruktur einsetzen, wie es zurzeit bei den so genannten xMOOCs der US-amerikanischen Universitäten Gang und Gäbe ist. Wir stellen uns damit ganz in die Tradition der cMOOCs der Kanadier Georg Siemens und Stephen Downes. Das heißt auch: Wir vertrauen darauf (und setzen dies zugegebener Maßen ein Stück weit voraus – dazu an anderer Stelle mehr), dass sich die TeilnehmerInnen mit Hilfe ihrer eigenen Netz-Präsenzen – seien es Blogs, Podcasts, Google+ Profile, YouTube-Channels usw. – beteiligen und damit selbst entscheiden, wo sie ihre Kursbeiträge veröffentlichen wollen und wo die Diskussionen zu diesem Kurs stattfinden. Diese Dezentralität kann Chance und Hürde zugleich sein. Wir wollen dies gern im Rahmen des MMC13 kritisch unter die Lupe nehmen.“

      Das mag für die eine oder den anderen unbefriedigend sein, das kann ich total gut verstehen – gleichwohl ist es ein Experiment und wir werden uns gemeinsam kritisch mit den Vor- und Nachteilen auseinandersetzen.

      Wenn Du nach ein wenig mehr Forencharakter suchst, um Dich besser einbringen zu können und wohler zu fühlen, würde ich Dir gern die Google+ Community empfehlen: https://plus.google.com/u/0/communities/102395295255858079882

      Viele Grüße
      Dörte

      • Vielen Dank, Dörte, für die ausführliche Antwort! (und bitte entschuldige die verspäte Reaktion…) Ich schätze Blogs genau wie Du wegen der ausführlicheren Beiträge und kann Eure Überlegungen zur Konzeption nachvollziehen.

        Blogs sind sehr personenzentriert, während Foren mehr themenzentriert sind (in meiner Wahrnehmung). In einem Setting, in dem zu mehreren Aspekten eines Themas diskutiert werden soll/kann, halte ich Foren für geeigneter. Wenn der Schwerpunkt der Veranstaltung allerdings mehr auf Erkenntnis im Zusammenhang mit dem eigenen Lernstil liegt, sind Blogs sinnvoller. Es ist hier wieder die individuelle Herangehensweise, die den Unterschied macht.

        Die neue thematische Übersicht auf der howtomooc.org-Seite hilft mir übrigens schon ein ganzes Stück weiter, auch die Tatsache, dass man im Verlauf des MOOC besser einschätzen lernt, wessen Beiträgen man folgen möchte (weil Thematik, Schreibstil, Persönlichkeit etc. zusagen).

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